Samstag, 28.11.2009
Sächsische Zeitung
Baustart an der B101 in Eula ist im Frühjahr
Im Februar sollen zunächst marode Gebäude an dieser Bundesstraße abgerissen werden, um mehr Platz zu schaffen.
Das Straßenbauamt Meißen-Dresden hat für den Ausbau der B101 in Nossen-Eula das weitere Vorgehen abgesteckt. Ab Februar nächsten Jahres werden zunächst der marode Gasthof an der Kreuzung für den künftigen Kreisverkehr sowie zwei weitere alte Gebäude an dieser Bundesstraße abgerissen, um Platz zu schaffen. Gleichzeitig sollen Bäume und Sträucher an den Rändern beseitigt werden, um die Strecke verbreitern zu können. Hinzu kommt die Verlegung des Eulabaches, der sich an einer Stelle zu nahe an der Straße befindet.
„Noch in diesem Jahr schreiben wir die Leistungen für die Unternehmen aus“, sagt Holger Wohsmann, Leiter des Straßenbauamtes. Die Behörde rechnet damit, dass die Landesdirektion Dresden – diese führt das Planfeststellungs-Verfahren für den B101-Ausbau durch – noch in diesem Jahr das Baurecht erteilt.
Kosten betragen vier Millionen
Hauptbauzeit für den zwei Kilometer langen Abschnitt von der Autobahnauffahrt bis zur Pöppelmannbrücke sei dann ab Frühjahr 2010 bis ins folgende Jahr, so Wohsmann. Das Vorhaben schließt einen Geh- und Radweg ein. Die Kosten werden mit über vier Millionen Euro veranschlagt.
Ursprünglich sollte schon in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Doch es gab Verzögerungen im Planungsablauf. So musste das Vorhaben verschoben werden, da es eine zweite öffentliche Anhörung von Bürgern, Verbänden und Behörden gab. So hatten unter anderem Eulaer Einwände zur Gestaltung von Grundstücks-Zufahrten. Auch mussten vom Straßenbauamt Ausgleichsmaßnahmen für den Eingriff in die Natur verändert werden. Das Straßenbauamt war in der Pflicht, weitere Unterlagen an die Landesdirektion Dresden nachzureichen, zuletzt noch ein Gutachten zum Grunderwerb.
Kritik von der Bürgerinitiative
„Wir hoffen, dass jetzt alles klar ist“, so Wohsmann. Er bittet um Verständnis für den Verzug, zumal das Straßenbauamt gleichzeitig noch andere Projekte zu bewältigen hatte, die von größerer Priorität als das Nossener Vorhaben sind. Das sei zum Beispiel der Bau der Ortsumgehung Kesselsdorf, die Verlegung der B169 in Riesa – ein 25-Millionen-Vorhaben – sowie der Bau der Ortsumgehung Großenhain (zweiter Abschnitt), der sich wie das Kesselsdorfer Projekt auf zehn Millionen Euro beläuft.
Der Eulaer Bürgerinitiativen-Chef Manfred Einbock hatte kürzlich gegenüber der SZ seinen Unmut darüber geäußert, dass der Ausbau der B101 erneut verschoben wurde. „Mit Terminfestlegungen und deren Einhaltung scheint es schon jahrelang zu hapern“, bemerkte Einbock. Der Ausbau der B101 sei ein überregionales Problem und schon lange kein regionales mehr. In diesem Zusammenhang hätte er sich auch mehr Engagement der Stadtverwaltung Nossen für das Vorhaben gewünscht.
Dieter Hanke
Montag, 30. November 2009
Donnerstag, 26. November 2009
MMN bearbeitet Abwasserbeseitigungskonzept fürden AZV "Oberes Döllnitztal"
Donnerstag, 29.10.2009
Oschatzer Allgemeine Zeitung
"Abwasserbeseitigungskonzept lebt"
AZV-Geschäftsführerin Cathleen Röber spricht von ständiger Weiterentwicklung
Mügeln. Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder des Abwasserzweckverbandes Oberes Döllnitztal am Dienstagabend die Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes. Die Überarbeitung war aufgrund eines Erlasses des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft notwendig geworden. Die Wasserbehörde verlangt die nachträgliche Vorlage von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Orten mit dezentraler Entsorgung.
Es gelte, technische Lösungsansätze zu suchen und die wirtschaftlichsten Varianten herauszufinden, wie Martin Miklaw von der Müller-Miklaw-Nickel-Ingenieurgesellschaft mbH aus Miltitz bei Meißen den Verbandsräten erläuterte. In einem Betrachtungszeitraum von 25 Jahren seien alle Kosten für Herstellung, Betrieb, Re-Investition, Verzinsung und Abschreibung einzubeziehen. Berücksichtigung finde außerdem eine bestimmte Nutzungsdauer sowie die Bevölkerungsentwicklung. Daraus könne der so genannte Projektkostenbarwert ermittelt werden, der wiederum eine Nutzwertanalyse sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse ermögliche.
Am Ende erarbeitete das Ingenieurbüro eine Handlungsempfehlung, aus der hervorgeht, welche Orte an zentrale Kläranlagen angeschlossen werden sollten, wo sich Ortsteilkläranlagen anbieten würden oder die Abwasserentsorgung über Gruppenlösungen beziehungsweise Kleinkläranlagen erfolgen könnte.
„In Mahlis bietet sich zum Beispiel an, einen Kanal in die öffentliche Straße zu verlegen und auf der Wiese eine Kläranlage zu installieren. Hier macht eine Gruppenlösung für die Gartenstraße, Bebelstraße und den Brunnenweg Sinn“, nannte Miklaw ein Beispiel. Allerdings soll den Bürgern nichts aufgezwungen werden.
„Das Abwasserbeseitigungskonzept lebt. Es sollte in Abstimmung mit den Bürgern immer weiter entwickelt werden. Der Verband wird im Interesse der Bürger zur Findung der wirtschaftlichsten Anlagen beitragen“, sagte Abwasserzweckverbands-Geschäftsführerin Cathleen Röber. Was den Anschluss an die zentralen Kläranlagen betrifft, seien keine grundlegenden Änderungen mehr möglich, machte die Geschäftsführerin allerdings deutlich. Die Stadt Mügeln sowie Ablaß und Wermsdorf sind laut Röber größtenteils an zentrale Kläranlagen angeschlossen.
„In den nächsten Jahren sollen die Orte Glossen, Nebitzschen, Wetitz, Oetzsch, Niedergoseln sowie Teile von Schweta und Ablaß zentral angeschlossen werden“, informierte Verbandsgeschäftsführer Gotthard Deuse.
Das überarbeitete Abwasserbeseitigungskonzept soll nun bei der Unteren Wasserbehörde des Landratsamtes Nordsachsen eingereicht werden. „Schade, dass kein Bürger anwesend war“, sagte Deuse, denn diese hätten am Dienstag aus berufenem Munde das überarbeitete Konzept vorgestellt bekommen
Oschatzer Allgemeine Zeitung
"Abwasserbeseitigungskonzept lebt"
AZV-Geschäftsführerin Cathleen Röber spricht von ständiger Weiterentwicklung
Mügeln. Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder des Abwasserzweckverbandes Oberes Döllnitztal am Dienstagabend die Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes. Die Überarbeitung war aufgrund eines Erlasses des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft notwendig geworden. Die Wasserbehörde verlangt die nachträgliche Vorlage von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Orten mit dezentraler Entsorgung.
Es gelte, technische Lösungsansätze zu suchen und die wirtschaftlichsten Varianten herauszufinden, wie Martin Miklaw von der Müller-Miklaw-Nickel-Ingenieurgesellschaft mbH aus Miltitz bei Meißen den Verbandsräten erläuterte. In einem Betrachtungszeitraum von 25 Jahren seien alle Kosten für Herstellung, Betrieb, Re-Investition, Verzinsung und Abschreibung einzubeziehen. Berücksichtigung finde außerdem eine bestimmte Nutzungsdauer sowie die Bevölkerungsentwicklung. Daraus könne der so genannte Projektkostenbarwert ermittelt werden, der wiederum eine Nutzwertanalyse sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse ermögliche.
Am Ende erarbeitete das Ingenieurbüro eine Handlungsempfehlung, aus der hervorgeht, welche Orte an zentrale Kläranlagen angeschlossen werden sollten, wo sich Ortsteilkläranlagen anbieten würden oder die Abwasserentsorgung über Gruppenlösungen beziehungsweise Kleinkläranlagen erfolgen könnte.
„In Mahlis bietet sich zum Beispiel an, einen Kanal in die öffentliche Straße zu verlegen und auf der Wiese eine Kläranlage zu installieren. Hier macht eine Gruppenlösung für die Gartenstraße, Bebelstraße und den Brunnenweg Sinn“, nannte Miklaw ein Beispiel. Allerdings soll den Bürgern nichts aufgezwungen werden.
„Das Abwasserbeseitigungskonzept lebt. Es sollte in Abstimmung mit den Bürgern immer weiter entwickelt werden. Der Verband wird im Interesse der Bürger zur Findung der wirtschaftlichsten Anlagen beitragen“, sagte Abwasserzweckverbands-Geschäftsführerin Cathleen Röber. Was den Anschluss an die zentralen Kläranlagen betrifft, seien keine grundlegenden Änderungen mehr möglich, machte die Geschäftsführerin allerdings deutlich. Die Stadt Mügeln sowie Ablaß und Wermsdorf sind laut Röber größtenteils an zentrale Kläranlagen angeschlossen.
„In den nächsten Jahren sollen die Orte Glossen, Nebitzschen, Wetitz, Oetzsch, Niedergoseln sowie Teile von Schweta und Ablaß zentral angeschlossen werden“, informierte Verbandsgeschäftsführer Gotthard Deuse.
Das überarbeitete Abwasserbeseitigungskonzept soll nun bei der Unteren Wasserbehörde des Landratsamtes Nordsachsen eingereicht werden. „Schade, dass kein Bürger anwesend war“, sagte Deuse, denn diese hätten am Dienstag aus berufenem Munde das überarbeitete Konzept vorgestellt bekommen
Dienstag, 24. November 2009
MMN erarbeitet Salzfrachtgutachten für die S 192
Dienstag 24.11.2009
Sächsische Zeitung
Holperpiste wird asphaltiert statt ausgebaut
Von Annett Heyse
Mehrfach geflickt ist die Straße zwischen Wilsdruff und Grumbach, der Zustand der Piste ist jedoch katastrophal. Voraussichtlich im nächsten Jahr soll die Verbindung eine neue Asphaltschicht erhalten. Der seit Langem beabsichtigte Ausbau lässt jedoch noch länger auf sich warten. Das zuständige Straßenbauamt Meißen-Dresden möchte dafür ein Planfeststellungsverfahren durchführen lassen. Anfang 2010 sollen die Unterlagen eingereicht werden. Foto: Thorsten Eckert
Es ist schon so etwas wie eine lieb gewonnene Gewohnheit geworden, die Frage nach dem Ausbau der S192 im Wilsdruffer Stadtrat. In der November-Sitzung war es der Grumbacher Erhard Kühne, der in der Einwohnerfragestunde wissen wollte, wann nun endlich die seit Langem geplante Sanierung der Verbindung Wilsdruff-Grumbach käme. Und wie immer konnte Bürgermeister Ralf Rother (CDU) nur mit den Schultern zucken und darauf hinweisen, dass die Straße leider nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt falle.
Im Gegenteil. Die Stadt wartet selbst ungeduldig auf den Ausbau der Holperpiste. Doch der wird noch eine Zeit lang auf sich warten lassen. Das zuständige Straßenbauamt Meißen-Dresden möchte zunächst ein Planfeststellungsverfahren beantragen, um an die Baugenehmigung zu gelangen. Und ein solches Vorgehen kann bestenfalls Monate, schlimmstenfalls Jahre dauern. „Wir haben die Planung immerhin so weit, dass alle Unterlagen bis Jahresende fertig sind. Anfang 2010 wollen wir diese bei der Landesdirektion einreichen“, verspricht Holger Wohsmann, Leiter des Straßenbauamtes. Das Genehmigungsverfahren allerdings, das gibt auch Wohsmann zu, dauert mindestens ein Jahr – wenn keine größeren Einsprüche kommen.
Deshalb, und um die Gemüter der Autofahrer halbwegs zu besänftigen, möchte das Straßenbauamt möglichst 2010 die rund zwei Kilometer lange Straße zwischen der Wilsdruffer Parkstraße und dem Gasthof in Grumbach zunächst asphaltieren. Wohsmann: „Damit ist die Straße wieder für längere Zeit ordentlich befahrbar.“
Und damit kann sich die Planung noch eine Weile hinziehen, befürchtet der Bürgermeister. Dabei fordert die Stadt schon seit vielen Jahren einen Ausbau der Strecke. „Bereits bei der Gemeindevereinigung mit Grumbach war das ein dringender Wunsch“, sagt Rother. Das war 1998. Mittlerweile ist auf der Straße noch mehr los als damals. Nicht nur an Fahrzeugen.
Stadt will Fußwege bauen
Fußgänger und Radfahrer benutzen die Straße ebenso, um zum Einkaufen, in die Schule oder zu Vereinsaktivitäten zu gelangen – ein mitunter gefährliches Unterfangen. Wilsdruff möchte deshalb einen beidseitigen Fußweg bauen. Seit Jahren wird die Summe dafür im Haushalt eingeplant, immer in der Hoffnung, dass das Geld gebraucht wird. „Für 2010 haben wir das nicht getan, weil wir nicht damit rechnen, dass der Bau nächstes Jahr beginnt“, gibt der Bürgermeister zu. Für den höchst erfreulichen Fall, dass er sich täusche, hätte die Kommune das Geld trotzdem, schickt er hinterher.
Die sauberste Variante
Immerhin bescheinigt Ralf Rother dem Straßenbauamt, dass seit Anfang 2008 Bewegung in die Planungen komme. Damals schickte das Amt Ingenieure los, um die höchst komplizierten Verhältnisse vor Ort zu klären. Um die 6,50Meter breite Straße zuzüglich Rad- und Fußwegen bauen zu können – Kostenpunkt: 3,3Millionen Euro – , muss vor allem an der Entwässerung getüftelt werden.
„Die Wilde Sau ist ein hochwassergefährdetes Gewässer, über die Grundstücke kommt auch viel Wasser an, dass muss alles irgendwo hin. Berechnet werden muss auch die Salzfracht im Winter. Und die Grundstückseinfahrten werden komplett neu gestaltet“, erklärt Holger Wohsmann mit Verweis auf den riesigen Planungsaufwand. Schließlich werde die Straße wesentlich geändert, das wäre fast wie ein Neubau.
Nur aus diesem Grund dringt der Straßenbauamts-Chef auch auf die Planfeststellung. Wohsmann: „Das ist die sicherste und sauberste Variante, Hinweise einzuarbeiten und Bedenken zu klären.“
Sächsische Zeitung
Holperpiste wird asphaltiert statt ausgebaut
Von Annett Heyse
Mehrfach geflickt ist die Straße zwischen Wilsdruff und Grumbach, der Zustand der Piste ist jedoch katastrophal. Voraussichtlich im nächsten Jahr soll die Verbindung eine neue Asphaltschicht erhalten. Der seit Langem beabsichtigte Ausbau lässt jedoch noch länger auf sich warten. Das zuständige Straßenbauamt Meißen-Dresden möchte dafür ein Planfeststellungsverfahren durchführen lassen. Anfang 2010 sollen die Unterlagen eingereicht werden. Foto: Thorsten Eckert
Es ist schon so etwas wie eine lieb gewonnene Gewohnheit geworden, die Frage nach dem Ausbau der S192 im Wilsdruffer Stadtrat. In der November-Sitzung war es der Grumbacher Erhard Kühne, der in der Einwohnerfragestunde wissen wollte, wann nun endlich die seit Langem geplante Sanierung der Verbindung Wilsdruff-Grumbach käme. Und wie immer konnte Bürgermeister Ralf Rother (CDU) nur mit den Schultern zucken und darauf hinweisen, dass die Straße leider nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt falle.
Im Gegenteil. Die Stadt wartet selbst ungeduldig auf den Ausbau der Holperpiste. Doch der wird noch eine Zeit lang auf sich warten lassen. Das zuständige Straßenbauamt Meißen-Dresden möchte zunächst ein Planfeststellungsverfahren beantragen, um an die Baugenehmigung zu gelangen. Und ein solches Vorgehen kann bestenfalls Monate, schlimmstenfalls Jahre dauern. „Wir haben die Planung immerhin so weit, dass alle Unterlagen bis Jahresende fertig sind. Anfang 2010 wollen wir diese bei der Landesdirektion einreichen“, verspricht Holger Wohsmann, Leiter des Straßenbauamtes. Das Genehmigungsverfahren allerdings, das gibt auch Wohsmann zu, dauert mindestens ein Jahr – wenn keine größeren Einsprüche kommen.
Deshalb, und um die Gemüter der Autofahrer halbwegs zu besänftigen, möchte das Straßenbauamt möglichst 2010 die rund zwei Kilometer lange Straße zwischen der Wilsdruffer Parkstraße und dem Gasthof in Grumbach zunächst asphaltieren. Wohsmann: „Damit ist die Straße wieder für längere Zeit ordentlich befahrbar.“
Und damit kann sich die Planung noch eine Weile hinziehen, befürchtet der Bürgermeister. Dabei fordert die Stadt schon seit vielen Jahren einen Ausbau der Strecke. „Bereits bei der Gemeindevereinigung mit Grumbach war das ein dringender Wunsch“, sagt Rother. Das war 1998. Mittlerweile ist auf der Straße noch mehr los als damals. Nicht nur an Fahrzeugen.
Stadt will Fußwege bauen
Fußgänger und Radfahrer benutzen die Straße ebenso, um zum Einkaufen, in die Schule oder zu Vereinsaktivitäten zu gelangen – ein mitunter gefährliches Unterfangen. Wilsdruff möchte deshalb einen beidseitigen Fußweg bauen. Seit Jahren wird die Summe dafür im Haushalt eingeplant, immer in der Hoffnung, dass das Geld gebraucht wird. „Für 2010 haben wir das nicht getan, weil wir nicht damit rechnen, dass der Bau nächstes Jahr beginnt“, gibt der Bürgermeister zu. Für den höchst erfreulichen Fall, dass er sich täusche, hätte die Kommune das Geld trotzdem, schickt er hinterher.
Die sauberste Variante
Immerhin bescheinigt Ralf Rother dem Straßenbauamt, dass seit Anfang 2008 Bewegung in die Planungen komme. Damals schickte das Amt Ingenieure los, um die höchst komplizierten Verhältnisse vor Ort zu klären. Um die 6,50Meter breite Straße zuzüglich Rad- und Fußwegen bauen zu können – Kostenpunkt: 3,3Millionen Euro – , muss vor allem an der Entwässerung getüftelt werden.
„Die Wilde Sau ist ein hochwassergefährdetes Gewässer, über die Grundstücke kommt auch viel Wasser an, dass muss alles irgendwo hin. Berechnet werden muss auch die Salzfracht im Winter. Und die Grundstückseinfahrten werden komplett neu gestaltet“, erklärt Holger Wohsmann mit Verweis auf den riesigen Planungsaufwand. Schließlich werde die Straße wesentlich geändert, das wäre fast wie ein Neubau.
Nur aus diesem Grund dringt der Straßenbauamts-Chef auch auf die Planfeststellung. Wohsmann: „Das ist die sicherste und sauberste Variante, Hinweise einzuarbeiten und Bedenken zu klären.“
Mittwoch, 4. November 2009
MMN plan Rothschönberger Straße im OT Groitzsch
Mittwoch 04.11.2009
Sächische Zeitung
Bauprojekt in Groitzsch startet im Frühjahr
Im Frühjahr nächsten Jahres soll es Wirklichkeit werden: Die Rothschönberger Straße wird vorerst im Abschnitt vom Abzweig Talweg bis Ende Henningstraße an der Zufahrt zum Firmengelände der Bäko Ost eG Bäcker- und Konditorengenossenschaft Sachsen-Brandenburg erneuert. Das sind 400 Meter. Ursprünglich sollte das Vorhaben schon in vorangegangenen Jahren verwirklicht werden. „Doch wir erhielten immer wieder Absagen vom Freistaat auf unsere Fördermittelanträge“, sagt Triebischtals Hauptamtsleiter Detlef Mitscherling. Jetzt hat es geklappt. Über das Programm der EU zur Förderung der ländlichen Entwicklung (Ile) erhält die Gemeinde einen Zuschuss von über 270000Euro. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die auch eine neue Straßenbeleuchtung, einen Gehweg und eine Regenentwässerung einschließt, beläuft sich auf über 370000 Euro. Die Bäko steuerte einen erheblichen finanziellen Beitrag bei.
Während der Bauzeit wird es eine Notzufahrt für die Bäko geben, die sich über das Gelände der Agrargenossenschaft und ein angrenzendes Feld erstreckt. Vorgesehen ist dann noch der Ausbau der Rothschönberger vom Kreisverkehr bis Talweg. Dieter Hanke
Sächische Zeitung
Bauprojekt in Groitzsch startet im Frühjahr
Im Frühjahr nächsten Jahres soll es Wirklichkeit werden: Die Rothschönberger Straße wird vorerst im Abschnitt vom Abzweig Talweg bis Ende Henningstraße an der Zufahrt zum Firmengelände der Bäko Ost eG Bäcker- und Konditorengenossenschaft Sachsen-Brandenburg erneuert. Das sind 400 Meter. Ursprünglich sollte das Vorhaben schon in vorangegangenen Jahren verwirklicht werden. „Doch wir erhielten immer wieder Absagen vom Freistaat auf unsere Fördermittelanträge“, sagt Triebischtals Hauptamtsleiter Detlef Mitscherling. Jetzt hat es geklappt. Über das Programm der EU zur Förderung der ländlichen Entwicklung (Ile) erhält die Gemeinde einen Zuschuss von über 270000Euro. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die auch eine neue Straßenbeleuchtung, einen Gehweg und eine Regenentwässerung einschließt, beläuft sich auf über 370000 Euro. Die Bäko steuerte einen erheblichen finanziellen Beitrag bei.
Während der Bauzeit wird es eine Notzufahrt für die Bäko geben, die sich über das Gelände der Agrargenossenschaft und ein angrenzendes Feld erstreckt. Vorgesehen ist dann noch der Ausbau der Rothschönberger vom Kreisverkehr bis Talweg. Dieter Hanke
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Erweiterte Nutzung der GeonetzDatenDienste
Mittwoch 28.10.2009
Sächsische Zeitung
Diera-Zehren will Karten digitalisieren
Nicht jeder im Gemeinderat ist glücklich darüber. Hohe Kosten werden befürchtet.
Nach einigem Hin und Her hat der Gemeinderat Diera-Zehren auf seiner Sitzung am Montagabend im „Talhaus“ Golk beschlossen, mit der Digitalisierung vorhandener Pläne zu beginnen. Damit soll es in Zukunft einfacher werden, aktuelle Lagepläne zu erstellen und sie mit Informationen anderer Träger öffentlicher Belange (z.B. Enso, Telekom, Trinkwasserversorgung) zu kombinieren.
Bedenken gibt es allerdings über die Höhe der Gesamtkosten für das Vorhaben. Das Ingenieurbüro Müller-Miklaw-Nickel, das auch das umstrittene Radwegenetz Meißner8 plant, kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage darüber machen. Lediglich für den Aufbau einer digitalen Grundkarte (siehe Kasten) für den Ortsteil Nieschütz gibt es eine vereinbarte Summe. Über 5000 Euro soll sie kosten. Das Ingenieurbüro arbeitet dafür vorhandene Papierpläne in den Computer ein. Für alle anderen 20 Ortsteile gibt es noch keinen Vertrag.
Dementsprechend groß sind die Sorgen der Gemeinderäte. Gleich mehrere meldeten sich zu Wort. Ulrich Müller (Freie Wählervereinigung Nieschütz) sprach von einem „Fass ohne Boden“. Dennoch sei die Einmessung wichtig, zumal es politische Bestrebungen gibt, in Zukunft nur noch mit digitalen Lageplänen zu arbeiten. Dies sei Teil der doppelten Buchführung, die in der freien Wirtschaft gang und gäbe ist und nun sukzessiv auch in der kommunalen Verwaltung eingeführt werden soll, so Wolfgang Schanze vom Ingenieurbüro Müller-Miklaw-Nickel.
Wolfgang Schneider (CDU) schlug vor, Bürgermeister Friedmar Haufe (parteilos) damit zu beauftragen, eine Kostenschätzung für die Digitalisierung der gesamten Gemeinde vorzulegen. Erst dann könneabschließend beraten werden.
Gleichzeitig beschloss der Gemeinderat, mit der Enso einen Vertrag über eine gemeinsame Grundkarte zu schließen. – Der Vorteil: Der Energieversorger hat fast das gesamte Straßenbeleuchtungssystem von Diera-Zehren verlegt und verfügt bereits über mehr als die Hälfte innerörtlicher Grundkarten. Schanze: „Durch eine Kooperation mit der Enso kann Diera-Zehren Synergieeffekte nutzen.“J. Richter
Sächsische Zeitung
Diera-Zehren will Karten digitalisieren
Nicht jeder im Gemeinderat ist glücklich darüber. Hohe Kosten werden befürchtet.
Nach einigem Hin und Her hat der Gemeinderat Diera-Zehren auf seiner Sitzung am Montagabend im „Talhaus“ Golk beschlossen, mit der Digitalisierung vorhandener Pläne zu beginnen. Damit soll es in Zukunft einfacher werden, aktuelle Lagepläne zu erstellen und sie mit Informationen anderer Träger öffentlicher Belange (z.B. Enso, Telekom, Trinkwasserversorgung) zu kombinieren.
Bedenken gibt es allerdings über die Höhe der Gesamtkosten für das Vorhaben. Das Ingenieurbüro Müller-Miklaw-Nickel, das auch das umstrittene Radwegenetz Meißner8 plant, kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage darüber machen. Lediglich für den Aufbau einer digitalen Grundkarte (siehe Kasten) für den Ortsteil Nieschütz gibt es eine vereinbarte Summe. Über 5000 Euro soll sie kosten. Das Ingenieurbüro arbeitet dafür vorhandene Papierpläne in den Computer ein. Für alle anderen 20 Ortsteile gibt es noch keinen Vertrag.
Dementsprechend groß sind die Sorgen der Gemeinderäte. Gleich mehrere meldeten sich zu Wort. Ulrich Müller (Freie Wählervereinigung Nieschütz) sprach von einem „Fass ohne Boden“. Dennoch sei die Einmessung wichtig, zumal es politische Bestrebungen gibt, in Zukunft nur noch mit digitalen Lageplänen zu arbeiten. Dies sei Teil der doppelten Buchführung, die in der freien Wirtschaft gang und gäbe ist und nun sukzessiv auch in der kommunalen Verwaltung eingeführt werden soll, so Wolfgang Schanze vom Ingenieurbüro Müller-Miklaw-Nickel.
Wolfgang Schneider (CDU) schlug vor, Bürgermeister Friedmar Haufe (parteilos) damit zu beauftragen, eine Kostenschätzung für die Digitalisierung der gesamten Gemeinde vorzulegen. Erst dann könneabschließend beraten werden.
Gleichzeitig beschloss der Gemeinderat, mit der Enso einen Vertrag über eine gemeinsame Grundkarte zu schließen. – Der Vorteil: Der Energieversorger hat fast das gesamte Straßenbeleuchtungssystem von Diera-Zehren verlegt und verfügt bereits über mehr als die Hälfte innerörtlicher Grundkarten. Schanze: „Durch eine Kooperation mit der Enso kann Diera-Zehren Synergieeffekte nutzen.“J. Richter
Fortführung der Planung an der B 101 Nossen OT Eula
Mittwoch, 28.10.2009
Sächsische Zeitung
Ausbau der B101 in Eula beginnt im Januar
Eigentlich wollte das Straßenbauamt Meißen-Dresden mit den ersten vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Bundesstraße 101 in Eula schon Ende dieses Jahres beginnen. „Das schaffen wir aber nicht ganz. Der Start ist jetzt Anfang nächsten Jahres“, sagt Holger Wohsmann, Leiter des Straßenbauamtes Meißen-Dresden. Das betreffe zum Beispiel das Beseitigen von Bäumen und Sträuchern an den Rändern, um die Strecke zu verbreitern. Auch der Abriss des maroden Gasthofes an der Kreuzung sowie von zwei weiteren alten Gebäuden an der Straße werden als Winterbau-Projekte vorgenommen.
Hinzu kommt die Verlegung des Eulabaches, der sich an einer Stelle zu nahe an der Straße befindet. Die Ausschreibungs-Unterlagen an die Betriebe liegen im November vor. „Wir erwarten für die B101 das Baurecht noch in diesem Jahr“, sagt Wohsmann. Das Amt hatte jetzt noch zwei Unterlagen – unter anderem ein Gutachten zum Grunderwerb – an die Landesdirektion Dresden nachgereicht, die für dieses große Vorhaben das Planfeststellungs-Verfahren durchführt.
Hauptbauzeit für den etwa zwei Kilometer langen Abschnitt der B101 in Eula von der Autobahnauffahrt bis zur Pöppelmannbrücke ist 2010/11. Zugleich entsteht ein Geh- und Radweg sowie ein Kreisverkehr nahe der A14-Auffahrt. Die Kosten werden mit über vier Millionen Euro veranschlagt.
Diese Bundesstraße ist stark verschlissen. Es gibt Schlaglöcher, Dellen und Querrinnen. Dieter Hanke
Sächsische Zeitung
Ausbau der B101 in Eula beginnt im Januar
Eigentlich wollte das Straßenbauamt Meißen-Dresden mit den ersten vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Bundesstraße 101 in Eula schon Ende dieses Jahres beginnen. „Das schaffen wir aber nicht ganz. Der Start ist jetzt Anfang nächsten Jahres“, sagt Holger Wohsmann, Leiter des Straßenbauamtes Meißen-Dresden. Das betreffe zum Beispiel das Beseitigen von Bäumen und Sträuchern an den Rändern, um die Strecke zu verbreitern. Auch der Abriss des maroden Gasthofes an der Kreuzung sowie von zwei weiteren alten Gebäuden an der Straße werden als Winterbau-Projekte vorgenommen.
Hinzu kommt die Verlegung des Eulabaches, der sich an einer Stelle zu nahe an der Straße befindet. Die Ausschreibungs-Unterlagen an die Betriebe liegen im November vor. „Wir erwarten für die B101 das Baurecht noch in diesem Jahr“, sagt Wohsmann. Das Amt hatte jetzt noch zwei Unterlagen – unter anderem ein Gutachten zum Grunderwerb – an die Landesdirektion Dresden nachgereicht, die für dieses große Vorhaben das Planfeststellungs-Verfahren durchführt.
Hauptbauzeit für den etwa zwei Kilometer langen Abschnitt der B101 in Eula von der Autobahnauffahrt bis zur Pöppelmannbrücke ist 2010/11. Zugleich entsteht ein Geh- und Radweg sowie ein Kreisverkehr nahe der A14-Auffahrt. Die Kosten werden mit über vier Millionen Euro veranschlagt.
Diese Bundesstraße ist stark verschlissen. Es gibt Schlaglöcher, Dellen und Querrinnen. Dieter Hanke
Noch einmal zum Nauweg in Garsebach
Dienstag, 27.10.2009
Sächsische Zeitung
Triebischtal baut den Nauweg in Garsebach
Der Triebischtaler Gemeinderat stellte jetzt die Weichen für ein anspruchsvolles Projekt. Für über 600000Euro soll der Nauweg im Ortsteil Garsebach in Schuss gebracht werden. Es betrifft den Abschnitt von der Staatsstraße83 bis zum Ortsausgang Obergarsebach. Das sind über 500 Meter. „Für uns ist das eines der bedeutendsten Projekte im Straßenbau und finanziell auch eines der aufwendigsten“, sagt Triebischtals Bürgermeister Dieter Schneider (parteilos).
Stützwände werden saniert
Der Nauweg befindet sich gegenwärtig in einem schlechten Zustand. Zum Teil sind schon Stützwände eingebrochen. Es gibt auf der Straße Aufbrüche. Das Pflaster ist marode. „Es muss dringend etwa getan werden“, sagt der Bürgermeister.
Bereits noch in diesem Jahr soll mit der Instandsetzung begonnen werden. Vorgesehen ist, einige Abschnitte von baufälligen Bruchsteinmauern zu sanieren. Ab März nächsten Jahres ist dann der Neubau von zwei Stützwänden geplant. Diese sollen eine Natursteinverblendung erhalten. Der Gemeinderat gab dafür den Zuschlag an die Firma Ingenieur- und Straßenbau GmbH aus Kamenz. Die Kosten dafür betragen knapp 170000Euro. Ende November sollen die Arbeiten beginnen.
Die Gemeinde bereitet jetzt die Ausschreibung für den Straßenbau vor. Dieser soll im nächsten Frühjahr starten. Geplant ist da auch der Neubau der Regenentwässerung.
Das Vorhaben wird von der Europäischen Union gefördert. Über das Programm zur Förderung der ländlichen Entwicklung (Ile) erhält die Gemeinde Triebischtal eine Förderung von über 70Prozent.
Verbindung zur Staatsstraße
Der Bau des Nauweges ist für Triebischtal auch deshalb sehr wichtig, weil diese Strecke eine wichtige Verbindung zur Staatsstraße darstellt. Planung und Bauüberwachung des Vorhabens wird das Ingenieurbüro Müller, Miklaw, Nickel aus Miltitz übernehmen. Das beschloss der Gemeinderat.
Dieter Hanke
Sächsische Zeitung
Triebischtal baut den Nauweg in Garsebach
Der Triebischtaler Gemeinderat stellte jetzt die Weichen für ein anspruchsvolles Projekt. Für über 600000Euro soll der Nauweg im Ortsteil Garsebach in Schuss gebracht werden. Es betrifft den Abschnitt von der Staatsstraße83 bis zum Ortsausgang Obergarsebach. Das sind über 500 Meter. „Für uns ist das eines der bedeutendsten Projekte im Straßenbau und finanziell auch eines der aufwendigsten“, sagt Triebischtals Bürgermeister Dieter Schneider (parteilos).
Stützwände werden saniert
Der Nauweg befindet sich gegenwärtig in einem schlechten Zustand. Zum Teil sind schon Stützwände eingebrochen. Es gibt auf der Straße Aufbrüche. Das Pflaster ist marode. „Es muss dringend etwa getan werden“, sagt der Bürgermeister.
Bereits noch in diesem Jahr soll mit der Instandsetzung begonnen werden. Vorgesehen ist, einige Abschnitte von baufälligen Bruchsteinmauern zu sanieren. Ab März nächsten Jahres ist dann der Neubau von zwei Stützwänden geplant. Diese sollen eine Natursteinverblendung erhalten. Der Gemeinderat gab dafür den Zuschlag an die Firma Ingenieur- und Straßenbau GmbH aus Kamenz. Die Kosten dafür betragen knapp 170000Euro. Ende November sollen die Arbeiten beginnen.
Die Gemeinde bereitet jetzt die Ausschreibung für den Straßenbau vor. Dieser soll im nächsten Frühjahr starten. Geplant ist da auch der Neubau der Regenentwässerung.
Das Vorhaben wird von der Europäischen Union gefördert. Über das Programm zur Förderung der ländlichen Entwicklung (Ile) erhält die Gemeinde Triebischtal eine Förderung von über 70Prozent.
Verbindung zur Staatsstraße
Der Bau des Nauweges ist für Triebischtal auch deshalb sehr wichtig, weil diese Strecke eine wichtige Verbindung zur Staatsstraße darstellt. Planung und Bauüberwachung des Vorhabens wird das Ingenieurbüro Müller, Miklaw, Nickel aus Miltitz übernehmen. Das beschloss der Gemeinderat.
Dieter Hanke
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