Montag, 8. März 2010

MMN - Radweg Meißner 8

Montag, 8. März 2010
(Sächsische Zeitung)


Radwegbau am Schachtberg beginnt bald

Scharfenberg
Öffentlich ausgeschrieben wird jetzt von der Gemeinde Klipphausen der Bau des Radweges Meißner8 für den etwa ein Kilometer langen Abschnitt vom Schachtberg bis zur Windmühle in Scharfenberg. „Im April/Mai soll die Vergabe des Auftrages erfolgen“, sagt Klipphausens Bürgermeister Gerold Mann (parteilos).

Zu dieser Teilstrecke der Meißner 8 hatte es in der Vergangenheit Streit gegeben. Der Kulturkreis Schloss Scharfenberg hatte darauf verwiesen, dass mit der Versiegelung der Fläche mit Asphalt eine schöne Kulturlandschaft zerstört werde. Zugleich würde der motorisierte Durchgangsverkehr dann den Erholungswert des Gebietes maßgeblich beeinträchtigen.

Die Landesdirektion Dresden und das sächsische Wirtschaftsministerium, die eine Prüfung vornahmen, entschieden aber, dass der Bau zulässig sei. (SZ/DH

Dienstag, 2. März 2010

MMN - B 101 Nossen Ortslage Eula


Dienstag, 2. März 2010
(Sächsische Zeitung)


Baustart auf der B101 steht noch nicht fest

Die B101 in Nossen-Eula ist stark verschlissen. Löcher, wie hier an der Kreuzung am verfallenen Gasthof Hesse, sowie Dellen und Querrinnen belasten die Kraftfahrer. Die Anwohner sind vom Lärm genervt. Foto: Andreas Weihs
Die Landesdirektion Dresden hat jetzt für den Ausbau der B101 in Nossen-Eula grünes Licht gegeben. Es besteht Baurecht für das über vier Millionen Euro teure Projekt. Doch das Straßenbauamt Meißen-Dresden kann noch keinen konkreten Termin für den Baustart nennen. „Das Vorhaben muss erst noch in den Bundeshaushalt 2010 eingeordnet werden“, sagt Leiter Holger Wohsmann. In den nächsten Tagen gehen die Unterlagen über das sächsische Wirtschaftsministerium an das Bundesverkehrsministerium. „Voraussetzung für eine Einordnung ist der Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben“, so Wohsmann. Der Bundeshaushalt soll voraussichtlich im April/Mai beschlossen werden.

Manfred Einbock, der seit knapp zwölf Jahren für den Ausbau der maroden Strecke kämpft, zeigte sich zwar erleichtert, dass nun Baurecht besteht. „Ich habe mit meiner Frau gleich eine Flasche Wein getrunken. Doch wichtig ist, dass es endlich losgeht. Zu oft wurden wir schon hingehalten“, sagt er.

Wie Sprecher Holm Felber von der Landesdirektion Dresden sagte, sei der Ausbau der B101 mit einem Kreisverkehr am Knotenpunkt B101/S36/K8094 verbunden. Damit erfolge auch die Errichtung einer Linksabbiegespur zur A4-Auffahrt aus Richtung Meißen. Der beschrankte Bahnübergang der Strecke Meißen-Nossen werde grundlegend erneuert.

Zur Kompensation für den Eingriff in die Natur, so Felber, wird der Schrebitzer Bach bei Gallschütz auf einer Strecke von 480 Metern renaturiert. Ferner werden Gehölze im Bereich des verlegten Eulabaches gepflanzt. Durch den Anbau eines Gehweges an der Südseite der B101 muss dieses Gewässer an zwei Stellen in Eula ein neues Bett erhalten. „Strauch- und Heckenpflanzungen erfolgen auch in Nossen, Neu-Rhäsa, Karcha und Mutzschwitz“, so der Landesdirektions-Sprecher. Dieter Hanke

Donnerstag, 25. Februar 2010

MMN - Rothschönberger Straße im OT Groitzsch

Donnerstag, 25.02.2010
(Sächsische Zeitung)



Mitte März startet Straßenbau in Groitzsch


Eines der größten Planprojekte in diesem Jahr in der Gemeinde Triebischtal startet Mitte März im Ortsteil Groitzsch. Die Rothschönberger Straße wird von der Henning-straße an der Zufahrt zum Firmengelände der Bäko Ost eG Bäcker- und Konditorengenossenschaft Sachsen-Brandenburg bis zum Abzweig Talweg ausgebaut. Das sind 410 Meter. Neben dem grundhaften Ausbau der Strecke wird auch ein Gehweg angelegt, der bislang fehlt, und es kommt eine Straßenbeleuchtung hinzu. Außerdem wird ein Kanal zur Entwässerung der Straße gelegt. Auf einer 130Meter langen Teilstrecke von der Bäko an werden die Bauleute auch einen Abwasserkanal errichten.

Auf der kürzlichen Gemeinderatssitzung erteilten die Räte der Firma HEF Flottmann Tiefbau GmbH aus Wachau, Ortsteil Lomnitz, den Zuschlag für die Arbeiten. Die Kosten belaufen sich auf knapp 397000Euro.

Mit diesem Projekt – der Abschluss der Arbeiten ist im August/September 2010 vorgesehen – werden sich die Bedingungen für Groitzscher und für die vielen Kunden der Bäko wesentlich verbessern, denn die derzeitige Strecke ist in einem schlechtem Zustand. Die Gemeinde wollte schon in vorangegangenen Jahren das Vorhaben verwirklichen, bekam aber keine Fördermittel vom Freistaat. Jetzt erhält Triebischtal über das Programm der EU zur Förderung der ländlichen Entwicklung (Ile) einen Zuschuss von über 270000Euro.

Während der Bauarbeiten wird eine Behelfszufahrt für die Bäcker- und Konditorengenossenschaft eingerichtet. Diese erstreckt sich über das Gelände der Agrargenossenschaft und ein angrenzendes Feld.

Dieter Hanke

Donnerstag, 18. Februar 2010

MMN - Schmutzwasserentsorgung OT Taubenheim

Donnerstag, 18.02.2010
(Sächsische Zeitung)


Im März soll der Abwasser-Trassenbau in Taubenheim beginnen


Über eine halbe Million werden für den dritten Abschnitt veranschlagt. Die Gemeinde erhielt weitere Fördergelder.
Es geht in die letzte Runde beim Bau einer modernen Abwasserentsorgung im Ortsteil Taubenheim der Gemeinde Triebischtal. Der dritte Abschnitt steht an. „Wenn das Wetter mitspielt, soll schon im März mit den Arbeiten begonnen werden“, sagt Hauptamtsleiter Detlef Mitscherling.

Unliebsame Überraschungen

Gestartet werden soll auf der Schulstraße, dann sind Teilbereiche An der Triebisch an der Reihe. Später folgen dann der Grüne Weg, Talstraße, Kindertagesstätte, Schule und andere Bereiche. Die Gemeinde hofft, dass es diesmal keine unliebsamen Überraschungen beim Baugrund gibt. Denn beim zweiten Bauabschnitt auf der Talstraße hatte es erhebliche Mehrkosten gegeben. Ursachen waren verstärktes Grundwasser, Findlinge, die ausgegraben werden mussten sowie Leitungen, deren Lage nicht mit den Plänen übereinstimmten. Auf etwa 130 000 Euro hatten sich die Mehrkosten summiert. „Wir gehen davon aus, dass auch in anderen Abschnitten auf der Talstraße felsiger Untergrund ist“, so Mitscherling.

Auf der Gemeinderatssitzung am kommenden Montag werden die Räte das Vorhaben beraten und Bauleistungen vergeben. Die Wilsdruffer Firma Teichmann, die schon im Vorjahr den Trassenbau übernommen hatte, soll auch mit den weiteren Arbeiten betraut werden. Da der Gemeinde das Geld ausging, erhielt dieser Baubetrieb im Vorjahr für den dritten Abschnitt nur einen Leistungsumfang in Höhe von 270000 Euro zugesprochen. Das soll jetzt geändert werden, denn insgesamt werden über 600000Euro für den letzten Teil benötigt. Eine erneute Ausschreibung der Arbeiten sei nicht nötig, wie das Meißner Landratsamt der Gemeinde mitgeteilt hatte.

Anschluss für 200 Haushalte

Dass Triebischtal in diesem Jahr den Trassenbau in Taubenheim abschließen kann, hat die Kommune dem Freistaat zu verdanken. Denn dieser stockte die Fördergelder auf. Die Gemeinde erhielt weitere 419000Euro. Damit stiegen die Zuwendungen des Landes auf insgesamt knapp über eine Million Euro.

Geplant ist, dass im Herbst 2010 die Arbeiten beendet sind. Etwa 200 Haushalte haben dann Anschluss an die zentrale Abwasserentsorgung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Triebischtal trägt einen Eigenanteil von knapp 700 000Euro.

Allerdings wird es auch weiter einige Grundstücke in Taubenheim geben, deren Abwasserentsorgung über dezentrale Anlagen erfolgt. Das betrifft zum Beispiel Häuser am Schäfereiberg.Dieter Hanke

Mittwoch, 20. Januar 2010

MMN - B 101 Nossen Ortslage Eula


Mittwoch, 20. Januar 2010
(Sächsische Zeitung)


Ausbau der B101 in Eula wird wieder verschoben


Da der Bundeshaushalt 2010 noch nicht beschlossen wurde, kann das Straßenbauamt kein neues Projekt beginnen.


Der verfallene Gasthof Hesse in Nossen-Eula soll abgerissen werden, um Platz für den künftigen Kreisverkehr an der B101 zu schaffen. Doch die Arbeiten verzögern sich.Foto: Andreas Weihs
Der Ausbau der B101 in Nossen-Eula lässt auf sich warten. In diesen Tagen sollte eigentlich mit dem Abriss des maroden Gasthofes Hesse an der Kreuzung begonnen werden, um Platz für den künftigen Kreisverkehr zu schaffen. Doch das verschiebt sich erneut. Frühestens im Mai 2010 wird das jetzt möglich sein, wie Holger Wohsmann, Leiter des Straßenbauamtes Meißen-Dresden, auf Nachfrage der SZ sagte. Dann gehe es auch um den Abriss zweier weiterer baufälliger Gebäude an dieser Bundesstraße sowie um die Rodung von Gehölzen und die Verlegung des Eulabaches, der sich an einer Stelle zu nahe an der Straße befindet. „Danach ist der eigentliche Baustart an der B101“, so Wohsmann.

Start frühestens im Mai

Grund für den erneuten Verzug ist die Tatsache, dass der Bundeshaushalt 2010 voraussichtlich erst im April beschlossen wird. „Bis dahin ist es uns als Amt nicht möglich, neue Straßenbauprojekte zu beginnen. Darunter fällt auch die B101 in Eula“, so Wohsmann. Nach einer Verordnung des Bundesverkehrsministeriums dürfen derzeit nur laufende Projekte und Vorhaben des Konjunkturprogramms des Bundes verwirklicht werden werden.

Wohsmann rechnet damit, dass noch in diesem Monat der Planfeststellungs-Bescheid von der Landesdirektion Dresden für das Nossener Projekt kommt. Auch hier hatte es erheblichen Verzug gegeben, da es zum Planvorhaben zwei öffentliche Anhörungen gab und auch mehrere Einwände von Eulaern, Organisationen und Verbänden geklärt werden mussten.

„Wir werden in den nächsten Wochen die öffentliche Ausschreibung für den Abriss der alten Häuser sowie für die anderen Vorhaben vorbereiten“, sagt Wohsmann.

Bürgerinitiative empört

Der Eulaer Bürgerinitiativen-Chef Manfred Einbock ist empört über den neuerlichen Verzug. „Mir reißt der Geduldsfaden. Das Ganze ist eine große Sauerei. Wir werden wieder hingehalten“, sagt der Eulaer, der sich seit zwölf Jahren um die Sanierung der B101 bemüht.

Der etwa zwei Kilometer lange Abschnitt der B101 in Nossen-Eula von der Autobahnauffahrt bis zur Pöppelmannbrücke muss dringend ausgebaut werden. Es gibt Schlaglöcher, Dellen und Querrinnen. Das Vorhaben schließt einen Geh- und Radweg ein, der bislang an dieser Strecke fehlt. Die Gesamtkosten werden mit über vier Millionen Euro veranschlagt. Dieter Hanke

MMN plant Ausbau der Meißner Straße in Wilsdruff

Mittwoch, 20. Januar 2010
(Sächsische Zeitung)


Meißner Straße soll 2010 ausgebaut werden

Wilsdruff
Die Meißner Straße in Wilsdruff soll in diesem Jahr ausgebaut werden. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fasste kürzlich der Stadtrat. Die Straße muss zwischen Birkenhainer Weg und Einmündung in die S36 grundhaft saniert werden. Auf 450Meter Länge bekommt die Strecke einen neuen Unterbau und ab der Einmündung ins Wohngebiet Am Bahndamm einen 120Meter langen Fußweg.

Die Einmündung auf die Umgehungsstraße wird komplett umverlegt. Die Spitzkehre verschwindet und stattdessen entsteht die Zufahrt auf Höhe des Imbisses in einem rechten Winkel zur S36. Weil die Staatsstraße Angelegenheit des Straßenbauamtes ist, wird sich die Behörde auch an den Baukosten für die Einmündung beteiligen. Wilsdruff hat für die Straßensanierung 340000Euro eingeplant. (hey)

Montag, 11. Januar 2010

Neues von dem Radwegenetz "Meißner 8"


Montag, 11.01.2010
Sächsische Zeitung



Die neue Radrundstrecke Meißner Acht wird erst 2011 komplett fertig

Zwölf des insgesamt 85Kilometer langen Kurses im linkselbischen Hinterland müssen noch gebaut werden.
Die neue Radrundstrecke Meißner Acht, die sich vom Elberadweg in das linkselbische Hinterland erstreckt, ist schon zu einem Großteil fertig. Vom insgesamt 85 Kilometer umfassenden Streckennetz sind bereits über 70 Kilometer hergerichtet. Kreisradwegewart Hans-Jochen Gramann hat schon über 160 Wegweiser, Karten und Hinweistafeln installiert. Radler nutzen bereits rege diese neue touristische Möglichkeit. Wahrscheinlich 2011 wird die MeißnerAcht komplett fertig sein.

Noch offen sind 12,4 Kilometer. Doch die haben es in sich. Denn die Routen verlaufen durch Gegenden, die zwar landschaftlich reizvoll, doch aus naturschutzrechtlicher Sicht sehr sensibel sind. Seltene Pflanzen und Tiere haben in diesen FFH-Gebieten ihre Lebensräume. „Wir müssen da einen Kompromiss finden“, sagt Klipphausens Bürgermeister Gerold Mann (parteilos). Diese Gemeinde verwirklicht im Auftrag des Landkreises Meißen das Projekt, an dem die Kommunen Meißen, Käbschütztal, Triebischtal, Klipphausen, Lommatzsch, Diera- Zehren und Leuben-Schleinitz beteiligt sind.

Naturschutz-Experten beklagen zum Beispiel, dass der Radweg einen zu starken Eingriff in die Landschaft darstellt. Es kam zum Bauverzug des 2005 begonnenen Vorhabens. Für den dritten Abschnitt – Semmelsberg, Polenz, Gohlberg, Prositz, Piskowitz und Schieritz – macht sich ein Planfeststellungs- bzw. Genehmigungsverfahren erforderlich. „Die Unterlagen sind jetzt fertig und gehen in Kürze an die Landesdirektion Dresden“, sagt Bauingenieur Martin Miklaw. Das Miltitzer Ingenieurbüro hat die Planung übernommen. Mit der Unteren Naturschutzbehörde und weiteren Ämtern wurde schon abgestimmt, dass zum Beispiel Abschnitte in diesen sensiblen Bereichen nicht einen Asphaltbelag, sondern eine sandgeschlämmte Schotterdecke bekommen. „Wenn bestimmte Bäume erhalten bleiben müssen, wird der Radweg an einigen Stellen schmaler“, sagt der 49-jährige Ingenieur.

Als Ausgleich für die Naturbelastung werden u.a. Feldhecken angelegt, so am Sportplatz in Garsebach oder hinter der Eisenbahnbrücke in Richtung Helm-Mühle.

Außerdem werden die Abschnitte Leutewitz Süd und Nord nicht neu gebaut. Der etwa fünf Kilometer lange Wanderweg entlang des Käbschützbaches wird nur ausgebessert.

1,65 Millionen Euro wurden bislang auf der Meißner Acht verbaut, wie Klipphausens Kämmerin Silvia Kunas sagte. Auf vier Millionen Euro werden die Gesamtkosten veranschlagt. Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt zu 90 Prozent. Doch für die beteiligten Kommunen gab es Mehrkosten durch zusätzliche Planungen, was lebhafte Kritik der Lommatzscher, Käbschütztaler und Diera-Zehrener Räte hervorrief. Letztlich gab es eine Einigung.

„Die Meißner Acht ist ein Gewinn für die Region. Wir hoffen, dass auch die noch vor uns stehenden schwierigen Abschnitte erfolgreich bewältigt werden“, sagt Bürgermeister Mann. Dieter Hanke