Donnerstag, 3. Juni 2010
(Sächsische Zeitung)
Ende Juli soll die Rothschönberger fertig sein
Der Bau der Straße kostet 450 000 Euro und soll für Einwohner sowie Betriebe im Gewerbegebiet bessere Bedingungen bringen.
Triebischtals Bürgermeister Dieter Schneider (parteilos) ist froh, dass eines der Hauptvorhaben der Gemeinde in diesem Jahr ohne größere Komplikationen bewältigt wird. „Der Bau der Rothschönberger Straße in Groitzsch soll voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein“, so Schneider. Die Strecke von der Henningstraße bis Abzweig Talweg wird in Schuss gebracht.
Kanäle wurden bereits gelegt
Ein paar Probleme gab es, weil sich Leitungen von Telekom und Enso im Baufeld befanden und in den Lageplänen teilweise nicht verzeichnet waren. Schneider: „Es hatte sich eine Umverlegung erforderlich gemacht, die gemeinsam mit diesen Versorgungsträgern verwirklicht wurde.“ Allerdings klappte es nicht sofort mit der Umbindung der Hausanschlüsse für die Telefonleitungen. „Diese erfolgt jetzt am 8.Juni“, so der Bürgermeister.
Fertig ist bereits der Regenwasserkanal im gesamten Abschnitt, auch der Schmutzwasserkanal wurde gelegt. Die Erdkabel für die Straßenbeleuchtung sind ebenfalls im Boden.
Jetzt sind die Bauleute vom Unternehmen HEF Flottmann Tiefbau GmbH aus Wachau, Ortsteil Lommnitz, dabei, auf der Strecke die Borde zu setzen für die Begrenzung der Straße und des Fußweges. Begonnen wurde zugleich mit dem Bau des Fußweges, der auf der gesamten Länge entsteht, sowie mit dem Straßenbau. Der Fußweg erhält ein Betonpflaster, während die Straße eine Asphaltschicht bekommt.
Auf etwa 450000Euro werden die Kosten für dieses Hauptvorhaben der Gemeinde geschätzt. Die Kommune erhält 360000Euro Fördermittel vom Freistaat. Eine Umgehung wurde für die Bauzeit geschaffen.
In Verzug geraten
Mit dem Bau der Rothschönberger verbessern sich für Betriebe im Gewerbegebiet sowie für Einwohner die Bedingungen. Da die Gemeinde Triebischtal in den vergangenen Jahren keine Fördermittel für dieses Vorhaben erhalten hatte, konnte der Bau nicht früher begonnen werden. Die Bäko Ost eG Bäcker- und Konditorengenossenschaft Sachsen-Brandenburg, die in dem Gewerbegebiet Groitzsch ihren Sitz hat, steuerte für das Vorhaben einen finanziellen Beitrag bei.
Dieter Hanke
Donnerstag, 3. Juni 2010
Dienstag, 11. Mai 2010
MMN plant Mühlenweg in Blankenstein
Dienstag, 11. Mai 2010
(Sächsische Zeitung)
Mühlenweg ist demnächst gesperrt
Blankenstein
Kürzlich erfolgte der Baustart am Blankensteiner Mühlenweg. Als Erstes wurde der Mutterboden an den Straßenrändern abgetragen und das neue Kabel für die Straßenbeleuchtung verlegt. Sind diese Arbeiten erledigt, kommen auf dem Bergabschnitt die alten Betonplatten raus. „Dazu muss der Mühlenweg voll gesperrt werden, anders geht es nicht“, sagte Wilsdruffs Bauamtsleiter Ingolf Dachsel.
Wer zur Krillemühle oder zum Geflügelhof möchte, muss die Umleitung über Neukirchen fahren. Der Weg zwischen dem Dorf und dem Triebischtal wurde in Abstimmung mit der Gemeinde Reinsberg extra dafür repariert.
Der Mühlenweg wird für 184000Euro grundhaft ausgebaut. Er erhält eine Breite von vier Metern, an einem weniger befahrenen Teilstück nur drei Meter. Es werden drei Ausweichbuchten angelegt. Die Sanierung wird größtenteils über die Ländliche Förderung finanziert. (hey
(Sächsische Zeitung)
Mühlenweg ist demnächst gesperrt
Blankenstein
Kürzlich erfolgte der Baustart am Blankensteiner Mühlenweg. Als Erstes wurde der Mutterboden an den Straßenrändern abgetragen und das neue Kabel für die Straßenbeleuchtung verlegt. Sind diese Arbeiten erledigt, kommen auf dem Bergabschnitt die alten Betonplatten raus. „Dazu muss der Mühlenweg voll gesperrt werden, anders geht es nicht“, sagte Wilsdruffs Bauamtsleiter Ingolf Dachsel.
Wer zur Krillemühle oder zum Geflügelhof möchte, muss die Umleitung über Neukirchen fahren. Der Weg zwischen dem Dorf und dem Triebischtal wurde in Abstimmung mit der Gemeinde Reinsberg extra dafür repariert.
Der Mühlenweg wird für 184000Euro grundhaft ausgebaut. Er erhält eine Breite von vier Metern, an einem weniger befahrenen Teilstück nur drei Meter. Es werden drei Ausweichbuchten angelegt. Die Sanierung wird größtenteils über die Ländliche Förderung finanziert. (hey
Donnerstag, 6. Mai 2010
MNN - Rückbau KA Mohorn/SW-Überleitung nach Grumbach
Donnerstag, 6. Mai 2010
(Sächsische Zeitung)
Kläranlage wird abgerissen
Mohorn/Herzogswalde
Die alte Mohorner Kläranlage an der B173 nahe dem Ortsausgang von Herzogswalde wird derzeit abgerissen. Bis zum Wochenende sollen die Becken und technischen Anlagen verschwunden sein. Das teilte Andreas Clausnitzer vom Abwasserzweckverband Wilde Sau mit. Am Standort bleiben lediglich eine Pumpstation und technische Einrichtungen stehen, die das Abwasser zukünftig nach Grumbach transportieren. Das Abwasser aus den Ortsteilen Mohorn, Grund und Herzogswalde läuft bereits durch die neu errichtete Überleitung und dort in den Grumbacher Hauptsammler. Clausnitzer: „Die Anlage arbeitet noch im Probebetrieb, überprüft werden dabei die Einstellungen und die Werte.“
Das nicht mehr benötigte Gelände der alten Kläranlage wird aufgefüllt und mit Schotterrasen versehen. Es soll zukünftig als Wendeplatz für Lkws dienen. Die Kläranlage arbeitete fast 16Jahre, ausgelegt war sie einst auf zehn Jahre. (hey)
(Sächsische Zeitung)
Kläranlage wird abgerissen
Mohorn/Herzogswalde
Die alte Mohorner Kläranlage an der B173 nahe dem Ortsausgang von Herzogswalde wird derzeit abgerissen. Bis zum Wochenende sollen die Becken und technischen Anlagen verschwunden sein. Das teilte Andreas Clausnitzer vom Abwasserzweckverband Wilde Sau mit. Am Standort bleiben lediglich eine Pumpstation und technische Einrichtungen stehen, die das Abwasser zukünftig nach Grumbach transportieren. Das Abwasser aus den Ortsteilen Mohorn, Grund und Herzogswalde läuft bereits durch die neu errichtete Überleitung und dort in den Grumbacher Hauptsammler. Clausnitzer: „Die Anlage arbeitet noch im Probebetrieb, überprüft werden dabei die Einstellungen und die Werte.“
Das nicht mehr benötigte Gelände der alten Kläranlage wird aufgefüllt und mit Schotterrasen versehen. Es soll zukünftig als Wendeplatz für Lkws dienen. Die Kläranlage arbeitete fast 16Jahre, ausgelegt war sie einst auf zehn Jahre. (hey)
Dienstag, 4. Mai 2010
MMN - Erweiterung Radwegenetz Wilsdruff
Dienstag, 4. Mai 2010
(Sächsische Zeitung)
Radweganbindung ist fertiggestellt
Wilsdruff
Die Anbindung vom Wilsdruffer Landbergweg an den neuen Radweg Wilsdruff–Helbigsdorf ist fertig gestellt. „Demnächst soll noch die Bauabnahme erfolgen, dann kann das Stück freigegeben werden“, sagte Wilsdruffs Bauamtsleiter Ingolf Dachsel. Das Stück Radweg kostete 85000Euro und ist 180 Meter lang. Darauf können die Radfahrer vom Landbergweg über eine kleine Rampe direkt zur Gabelstelle auf dem einstigen Bahndamm gelangen. Bisher führte der Weg über die enge Zufahrt eines Wohngebietes zum Radweg. (hey)
(Sächsische Zeitung)
Radweganbindung ist fertiggestellt
Wilsdruff
Die Anbindung vom Wilsdruffer Landbergweg an den neuen Radweg Wilsdruff–Helbigsdorf ist fertig gestellt. „Demnächst soll noch die Bauabnahme erfolgen, dann kann das Stück freigegeben werden“, sagte Wilsdruffs Bauamtsleiter Ingolf Dachsel. Das Stück Radweg kostete 85000Euro und ist 180 Meter lang. Darauf können die Radfahrer vom Landbergweg über eine kleine Rampe direkt zur Gabelstelle auf dem einstigen Bahndamm gelangen. Bisher führte der Weg über die enge Zufahrt eines Wohngebietes zum Radweg. (hey)
Montag, 3. Mai 2010
MMN - Radweg Meißner 8
Freitag, 30. April 2010
(Sächsische Zeitung)
Umwelt-Prüfung auf Strecken der Meißner 8
Die Landesdirektion Dresden entscheidet über den Bau im Kleinen Triebischtal.
An die 20Kilometer der Radrundstrecke Meißner 8 müssen noch gebaut werden. Über 60 Kilometer sind fertig. Doch die letzten Abschnitte haben es in sich. Sie führen durch reizvolle Landschafen, die aber Vogelschutzgebiete sind und wo seltene Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum haben. Deshalb hatten sich im letzten Jahr auch zusätzliche Planungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich gemacht. Das betraf einmal das 2500 Meter lange Teilstück im Kleinen Triebischtal von der Helm-Mühle bis zur Brücke Polenzer Straße in Semmelsberg (Gemeinde Triebischtal, für den Gohlberg zwischen Weistropp und Constappel (300 Meter, Gemeinde Klipphausen) und auch für die Strecke von Prositz nach Schieritz (1600Meter, Gemeinde Diera-Zehren).
Baustart im Frühjahr 2011
Das Miltitzer Planungsbüro Müller, Miklav, Nickel hat im Auftrag der Gemeinde Klipphausen – diese ist federführend im Landkreis für den Bau der Meißner8 – die Unterlagen vor drei Monaten an die Landesdirektion Dresden eingereicht.
„Die Behörde prüft jetzt, welches Planverfahren angewendet wird“, sagt Martin Miklav. Die Planer und auch die Gemeinde Klipphausen hoffen, dass für die drei Streckenteile nicht ein Planfeststellungs-Verfahren, sondern ein Plangenehmigungs-Verfahren festgelegt wird. „Das ist zeitlich um etwa ein halbes Jahr kürzer“, sagt Miklav. Das wäre von Vorteil, denn im Frühjahr 2011 soll der Bau losgehen.
Um die Natur zu schützen, soll zum Beispiel im Kleinen Triebischtal an einigen Stellen die Ausbaubreite des Weges von 2,50 Metern bis auf 1,80 Meter verknappt werden. Dadurch brauchen Bäume nicht gefällt zu werden. An einigen Abschnitten soll statt Asphaltbelag eine sandgeschlämmte Schotterdecke eingebracht werden. Auch an anderen strittigen Teilstrecken der Meißner8 wird so verfahren.
Träger öffentlicher Belange werden nach dem Entscheid der Landesdirektion einbezogen und können ihre Bedenken oder Hinweise vorbringen. Dieter Hanke
(Sächsische Zeitung)
Umwelt-Prüfung auf Strecken der Meißner 8
Die Landesdirektion Dresden entscheidet über den Bau im Kleinen Triebischtal.
An die 20Kilometer der Radrundstrecke Meißner 8 müssen noch gebaut werden. Über 60 Kilometer sind fertig. Doch die letzten Abschnitte haben es in sich. Sie führen durch reizvolle Landschafen, die aber Vogelschutzgebiete sind und wo seltene Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum haben. Deshalb hatten sich im letzten Jahr auch zusätzliche Planungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich gemacht. Das betraf einmal das 2500 Meter lange Teilstück im Kleinen Triebischtal von der Helm-Mühle bis zur Brücke Polenzer Straße in Semmelsberg (Gemeinde Triebischtal, für den Gohlberg zwischen Weistropp und Constappel (300 Meter, Gemeinde Klipphausen) und auch für die Strecke von Prositz nach Schieritz (1600Meter, Gemeinde Diera-Zehren).
Baustart im Frühjahr 2011
Das Miltitzer Planungsbüro Müller, Miklav, Nickel hat im Auftrag der Gemeinde Klipphausen – diese ist federführend im Landkreis für den Bau der Meißner8 – die Unterlagen vor drei Monaten an die Landesdirektion Dresden eingereicht.
„Die Behörde prüft jetzt, welches Planverfahren angewendet wird“, sagt Martin Miklav. Die Planer und auch die Gemeinde Klipphausen hoffen, dass für die drei Streckenteile nicht ein Planfeststellungs-Verfahren, sondern ein Plangenehmigungs-Verfahren festgelegt wird. „Das ist zeitlich um etwa ein halbes Jahr kürzer“, sagt Miklav. Das wäre von Vorteil, denn im Frühjahr 2011 soll der Bau losgehen.
Um die Natur zu schützen, soll zum Beispiel im Kleinen Triebischtal an einigen Stellen die Ausbaubreite des Weges von 2,50 Metern bis auf 1,80 Meter verknappt werden. Dadurch brauchen Bäume nicht gefällt zu werden. An einigen Abschnitten soll statt Asphaltbelag eine sandgeschlämmte Schotterdecke eingebracht werden. Auch an anderen strittigen Teilstrecken der Meißner8 wird so verfahren.
Träger öffentlicher Belange werden nach dem Entscheid der Landesdirektion einbezogen und können ihre Bedenken oder Hinweise vorbringen. Dieter Hanke
Donnerstag, 22. April 2010
Neues von dem Radwegenetz "Meißner 8"
Donnerstag, 22. April 2010
(Sächsische Zeitung)
Baustart für den Radweg am Schachtberg ist Anfang Mai
Ein Radeburger Betrieb wird den über 700 Meter langen Abschnitt der Meißner8 herstellen. Dieser kostet 155 000 Euro.
Die Meißner8 in Scharfenberg wird komplettiert: Anfang Mai ist Baubeginn für den 740Meter langen Abschnitt vom Schachtberg bis zum Anschluss an den bereits vor zwei Jahren errichteten Radweg an der Windmühle. Mitte Juni, so Olaf Nickel vom Miltitzer Ingenieurbüro, das die Planung und Baubegleitung übernommen hat, soll das Vorhaben fertig sein. Die Kosten betragen 155000 Euro. Der Gemeinderat Klipphausen hatte auf seiner Sitzung am Dienstagabend der Baufirma Lukas Gläser aus Radeburg den Zuschlag erteilt. Da die Strecke im Landschaftsschutzgebiet verläuft, ist der Bau an spezielle Bedingungen gebunden, um die Natur weitgehend zu bewahren.
So erhält der erste Abschnitt vom Schachtberg bis zur Schlosszufahrt – dieser ist 320 Meter lang und drei Meter¨breit – eine Asphaltdecke. Rechts und links wird es Granitstein-Einfassungen geben. Auch mehrere gepflasterte Ausweichbuchten sind vorgesehen. Die Regenentwässerung erfolgt in die unbefestigten Randbereiche. Der nächste Abschnitt, der sich von der Schlosszufahrt bis zur Hohle erstreckt und etwa 120Meter lang und drei Meter breit ist, bekommt ebenfalls eine Asphaltdecke.
Das anschließende steile Teilstück des Weges, der durch Hecken und Bäume begrenzt wird, erhält einen anderen Belag, der sich besser in die Landschaft einfügt. Es ist eine Schotterschicht, die mit Zement gebunden ist, eine spezielle Betondecke. Die Entwässerung erfolgt über Pflastermulden. Der restliche 300 Meter lange Abschnitt bis Anschluss Windmühle – zwei Meter breit – erhält wieder eine Asphaltschicht. „Wir achten darauf, dass Bäume und Sträucher nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Das gilt besonders auch für die Linden im ersten Teil“, sagt Nickel. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur werden Bäume an Rändern gepflanzt. „Es entsteht noch eine Streuobstwiese mit 47Bäumen in Gauernitz“, so Nickel.
Die Landesdirektion Dresden hatte den Bau auf dieser Ortsstraße genehmigt. Das Vorhaben ist umstritten. Der Kulturkreis Schloss Scharfenberg hatte sich dagegen ausgesprochen, da nach seiner Ansicht eine schöne Kulturlandschaft zerstört werde. Ferner würde der motorisierte Verkehr zunehmen und so den Erholungswert des Gebietes beeinträchtigen. Dieter Hanke
(Sächsische Zeitung)
Baustart für den Radweg am Schachtberg ist Anfang Mai
Ein Radeburger Betrieb wird den über 700 Meter langen Abschnitt der Meißner8 herstellen. Dieser kostet 155 000 Euro.
Die Meißner8 in Scharfenberg wird komplettiert: Anfang Mai ist Baubeginn für den 740Meter langen Abschnitt vom Schachtberg bis zum Anschluss an den bereits vor zwei Jahren errichteten Radweg an der Windmühle. Mitte Juni, so Olaf Nickel vom Miltitzer Ingenieurbüro, das die Planung und Baubegleitung übernommen hat, soll das Vorhaben fertig sein. Die Kosten betragen 155000 Euro. Der Gemeinderat Klipphausen hatte auf seiner Sitzung am Dienstagabend der Baufirma Lukas Gläser aus Radeburg den Zuschlag erteilt. Da die Strecke im Landschaftsschutzgebiet verläuft, ist der Bau an spezielle Bedingungen gebunden, um die Natur weitgehend zu bewahren.
So erhält der erste Abschnitt vom Schachtberg bis zur Schlosszufahrt – dieser ist 320 Meter lang und drei Meter¨breit – eine Asphaltdecke. Rechts und links wird es Granitstein-Einfassungen geben. Auch mehrere gepflasterte Ausweichbuchten sind vorgesehen. Die Regenentwässerung erfolgt in die unbefestigten Randbereiche. Der nächste Abschnitt, der sich von der Schlosszufahrt bis zur Hohle erstreckt und etwa 120Meter lang und drei Meter breit ist, bekommt ebenfalls eine Asphaltdecke.
Das anschließende steile Teilstück des Weges, der durch Hecken und Bäume begrenzt wird, erhält einen anderen Belag, der sich besser in die Landschaft einfügt. Es ist eine Schotterschicht, die mit Zement gebunden ist, eine spezielle Betondecke. Die Entwässerung erfolgt über Pflastermulden. Der restliche 300 Meter lange Abschnitt bis Anschluss Windmühle – zwei Meter breit – erhält wieder eine Asphaltschicht. „Wir achten darauf, dass Bäume und Sträucher nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Das gilt besonders auch für die Linden im ersten Teil“, sagt Nickel. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur werden Bäume an Rändern gepflanzt. „Es entsteht noch eine Streuobstwiese mit 47Bäumen in Gauernitz“, so Nickel.
Die Landesdirektion Dresden hatte den Bau auf dieser Ortsstraße genehmigt. Das Vorhaben ist umstritten. Der Kulturkreis Schloss Scharfenberg hatte sich dagegen ausgesprochen, da nach seiner Ansicht eine schöne Kulturlandschaft zerstört werde. Ferner würde der motorisierte Verkehr zunehmen und so den Erholungswert des Gebietes beeinträchtigen. Dieter Hanke
Mittwoch, 21. April 2010
MMN plant Mühlenweg in Blankenstein
Dienstag, 20. April 2010
(Sächsische Zeitung)
Bald Baustart für den Mühlenweg in Blankenstein
Von Dorit Oehme
Der Stadtrat hat den Bauauftrag vergeben. Spätestens Ende Juni soll die Strecke fertig sein.
Im Wilsdruffer Ortsteil Blankenstein kann der grundhafte Ausbau des Mühlenweges beginnen. Die Stadträte haben auf ihrer jüngsten Sitzung den Auftrag dazu vergeben. Er ging an den Chemnitzer Verkehrsbau, der mit knapp 184405Euro das günstigste Angebot eingereicht hatte.
Vor dem Ausbau werden auf dem Mühlenweg zunächst die alten Betonplatten entfernt. Die Arbeiten gehen an der Leipziger Straße los. Von da bis zum Abzweig „Krillemühle“ wird die Strecke vier Meter breit ausgebaut. In diesem Bereich werden auch drei Ausweichbuchten angelegt.
Ende Juni soll die Straße einschließlich Beleuchtung fertig sein. Die Randbepflanzung wird in Absprache mit dem Landratsamt im Herbst ergänzt. Die Aufträge für Beleuchtung und Bepflanzung werden noch vergeben. Über das EU-Programm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ wird die Maßnahme mit rund 178360 Euro gefördert.
Wie Wilsdruffs Bauamtsleiter Ingolf Dachsel mitteilt, sind für die Fahrten zu den Geflügelhöfen Lange und Blankenstein sowie zum Privatgrundstück Niedermühle und der Gaststätte „Krillemühle“ großräumige Umleitungen erforderlich: Sie führen über Tanneberg und Neukirchen. Die Straße zwischen Blankenstein und Neukirchen wird dafür aufgeschottert. (do
(Sächsische Zeitung)
Bald Baustart für den Mühlenweg in Blankenstein
Von Dorit Oehme
Der Stadtrat hat den Bauauftrag vergeben. Spätestens Ende Juni soll die Strecke fertig sein.
Im Wilsdruffer Ortsteil Blankenstein kann der grundhafte Ausbau des Mühlenweges beginnen. Die Stadträte haben auf ihrer jüngsten Sitzung den Auftrag dazu vergeben. Er ging an den Chemnitzer Verkehrsbau, der mit knapp 184405Euro das günstigste Angebot eingereicht hatte.
Vor dem Ausbau werden auf dem Mühlenweg zunächst die alten Betonplatten entfernt. Die Arbeiten gehen an der Leipziger Straße los. Von da bis zum Abzweig „Krillemühle“ wird die Strecke vier Meter breit ausgebaut. In diesem Bereich werden auch drei Ausweichbuchten angelegt.
Ende Juni soll die Straße einschließlich Beleuchtung fertig sein. Die Randbepflanzung wird in Absprache mit dem Landratsamt im Herbst ergänzt. Die Aufträge für Beleuchtung und Bepflanzung werden noch vergeben. Über das EU-Programm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ wird die Maßnahme mit rund 178360 Euro gefördert.
Wie Wilsdruffs Bauamtsleiter Ingolf Dachsel mitteilt, sind für die Fahrten zu den Geflügelhöfen Lange und Blankenstein sowie zum Privatgrundstück Niedermühle und der Gaststätte „Krillemühle“ großräumige Umleitungen erforderlich: Sie führen über Tanneberg und Neukirchen. Die Straße zwischen Blankenstein und Neukirchen wird dafür aufgeschottert. (do
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